Die Big Five des Safarizeltes

Ein Safarizelt – allein der Name… das klingt schon nach Abenteuer oder? Nach einer Camping-Expedition in einem Wildpark. „Nein Ilja, da liegt wirklich kein Löwe unter deinem Bett!“. Erst als unsere jüngste Tochter überzeugt war, dass der Aufenthalt wirklich 100%ig sicher sein würde, durften wir buchen. Ein Safarizelt, den König unter den Zelten. Nicht in der Savanne Afrikas, sondern im grünen Herzen Frankreichs, in der Dordogne.

Das Beste kommt zum Schluss

Wir haben schon alles durch. Vom „Back-To-Basic-Camping“ im Mini-Zelt bis zum Campen im geräumigen Bungalowzelt von Vacansoleil. Vom Wochenendtrip im kleinen Caravan meiner Schwiegereltern bis zum Sommerurlaub im Luxus-Mobilheim. Vom Camping beim Bauern bis zum Urlaub auf einem pulsierenden 5-Sterne-Campingplatz mit Schwimmparadies und Animationsteam. Ja, wir sind erfahrene Camper!

Aber so ein Glamping-Juwel? Das stand noch auf unserer Liste. Und diesen Sommer war es soweit.

Sind die wirklich so luxuriös?

„Ja!“ antworteten wir alle einstimmig als wir am späten Abend auf dem Camping „Iris Parc Le Grand Dague“ ankamen. Die Sonne war bereits dabei unterzugehen. Alle Lichter auf der Veranda brannten und flüsterten „Willkommen“. Dort war es, unser Safarizelt. Unter hohen Kiefern mitten im Wald. Plötzlich ein Rascheln. Ilya drehte sich erschrocken um. Kein Löwe zu sehen

1) Der Innenraum

Klar, auf die inneren Werte kommt es an. Aber nicht nur. Das Innere des Safarizeltes ist auf jeden Fall auch etwas fürs Auge. Robust, stilvoll und romantisch. Und hmmmmm… es schnuppert so nach Holz. Apropos Holz: Es gibt eine niedliche Küche aus Holz (mit Töpfen und Pfannen in Hülle und Fülle), rustikale Möbel aus Holz und das Zelt ist auf einer soliden 48 Quadratmeter großen Holzkonstruktion gebaut. Ja, man sollte Holz mögen!

Safarizelt Innenraum

2) Die große überdachte Veranda

Der Innenraum des Safarizeltes ist schön, aber wir fanden die große, überdachte, komplett geschlossene Veranda noch cooler. Eine große Picknick-Tafel und eine Lounge-Ecke zum Relaxen. Was will man mehr? Frühstück, Mittagessen, Grillen, Lesen, Karten spielen – unsere hölzerne Terrasse im Freien war der Place-to-Be.

3) Schlafen wie Prinz und Prinzessin

„Zeit fürs Bett Kinder!“ – „Okay, Papa.“ Häää? Wieso klappt das zuhause nie so? Vielleicht liegt das an den coolen Schlafräumen im Safarizelt. Dornröschen wäre neidisch. Die Frage ist nur: Wer krabbelt in die gemütliche Höhle und wer springt in das Doppestockbett? (Das romantische Himmelbett gehörte Mama und Papa) Insgesamt gibt es drei Schlafzimmer mit bequemen und dicken Matratzen.

Safarizelt Schlafraeume

4) Badezimmer mit Regendusche

Duschen im Zelt? Echt wahr! In diesem ist das möglich. Und damit meine ich einen sanften, warmen Monsunregen. Ihr seid ja auf Safari! Ach ja, Waschbecken und Toilette gibt es auch noch. Das Bad ist komplett tipptopp! Mit der Toilettenpapierrolle unter dem Arm Richtung Sanitärgebäude spazieren? Nicht mehr mit uns!

5) Klimanlage und noch mehr Schnickschnack

Die Sonne – euer bester Freund im Urlaub. Aber machmal kann die Hitze nerven, besonders beim Schlafen. Im Safarizelt macht ihr abends einfach eure Klimaanlage an und eine sanfte, kühle Brise vertreibt die Wärme. Es ist eines dieser vielen kleinen Extras. Genau wie all die gemütlichen Lampen innen und außen und das lustige Spielhaus.

Fazit:

Cooles Teil! Geeignet für Glampingfans und Familien mit Kindern.

Gibt es wirklich keine Nachteile? Ein paar: Das Etagenbett und das „Box-Bett“ sind nicht ideal für sehr kleine Kinder. Dann muss man ein Kinderbett dazu buchen. Und… wir haben keine Leoparden, Büffel, Nashörner und Elefanten gesehen. Nicht mal einen Löwen.

Über den Autor:

Sebastien ist Texter bei Vacansoleil. Top 5 Urlaubsziele: Frankreich, Skandinavien, Österreich, Italien und die Niederlande. Immer im Koffer: Bücher, Schnorchel, iPod, Karte, Laufschuhe. Und ein altmodisches Notebook.

Mit seiner Familie (2 Erwachsene und 3 Kinder im Alter von 13, 12 und 9 Jahren) hat Sebastien einen Urlaub in einem Safarizelt auf dem Camping „Iris Parc Le Grand Dague“ verbracht und seine Eindrücke für uns festgehalten.

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